Herbergsuche...

Herbergsuche für Flüchtlinge

... gibt es auch noch nach Weihnachten und dies gerade im Hotzenwald. Die Situation ist ernst und wird trotzdem wenig wahrgenommen. Dazu folgendes:

Nachdem der Flüchtlingsstrom abgeebbt ist und die Gemeinschaftsunterkunft (GU) nicht mehr voll belegt ist (63 von 95 Plätzen), stellt sich nun das Problem der sogenannten „Anschlussunterbringung“ für Flüchtlinge, die die GU spätestens  nach zwei Jahren verlassen müssen. Hierbei handelt es sich oft um Familien aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan, die einen „Bleibestatus“ haben, den Integrationskurs abgeschlossen und sprachlich auf einem guten Niveau sind. Einige haben bereits eine Arbeitsstelle und sind in unserer Gemeinde gut integriert, z. B. in Sportvereinen.

Die Wohnungssuche für solche Familien gestaltet sich schwierig, obwohl die Ansprüche nicht sehr hoch sind und die Miete (sofern sie nicht eine Arbeitsstelle haben) vom Job-Center bezahlt wird – nach Rücksprache auch direkt auf das Konto des Vermieters. Dem Helferkreis Rickenbach sind viele Familien bekannt, die sich auch gerne bei ihrem Vermieter „nützlich“ machen würden, d. h. Mithilfe in Haus und Hof. Hier könnte oft auch für alleinstehende Personen eine echte Gewinnsituation entstehen. Es gibt einige Beispiele wo dies sehr gut funktioniert.

Die Mitglieder des Helferkreises unterstützen gerne und sind bemüht, seriöse Familien zu vermitteln. Beratung in allen rechtlichen Fragen gibt auch die Caritas-Stabsstelle Bad Säckingen, Fr. Ahnert (07761 569 837).

Es wäre schön, wenn Flüchtlinge, die oft schon seit Jahren in unserer Gemeinde leben, nun auch eine langfristige Perspektive bekommen könnten. Viele der Flüchtlinge möchten sehr gerne in unserer Gemeinde wohnen bleiben.

Für den Helferkreis Rickenbach
Josef Vogt



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