Aus dem Erlebnisbericht vom Februar 2024

Therapiewoche – Unterstützung und Alltag

Montag, 12.02.2024

Einkaufsstrasse in Tanga, Tansaniazoom

Nach dem Mittagessen fuhren Thomas, Franz und ich in die Stadt Tanga. Hier ist auch der Bischofssitz. Wir wollten die Sachen für die Kinder einkaufen und den Bischof besuchen. Wir fragten Thomas, wann wir den Termin beim Bischof haben. Er sagte, um 17.00 Uhr.
 
In der Stadt angekommen, fuhren wir in die Einkaufsstraße. Natürlich kein Vergleich zu unseren Fußgängerzonen oder Einkaufszentren.
 
Die Straßen sind gesäumt von vielen kleinen Geschäften. Es sieht aus, wie auf einem Bazar. Wenn man näher kommt, sieht man, dass die Geschäfte groß sind, denn nach Hinten hatten sie viel Platz. Trotzdem war alles vollgestopft von unten bis oben und man konnte alles kaufen.

 
 
Haushaltswarenladen in Tanga, Tansaniazoom

Einkauf

In einem der Geschäfte gab es zum Beispiel Haushaltswaren. Hier konnten wir die gewünschten Teller und Teelöffel kaufen. Ein paar Geschäfte weiter gab es alles rund ums Baby. Hier wurden wir fündig mit Babyfläschchen, Leintüchern und Decken. Mir erschloss sich nicht, warum wir Decken kaufen sollten, schließlich ist es sehr heiß und die Decken bestanden aus Kunstfasern. Wir nahmen trotzdem einige mit.

 
 
 Haushaltswarenladen in Tanga, Tansaniazoom

Die Schnabeltassen fanden wir schließlich in dem Kunststoffladen. Franz witzelte, das wäre die Rotho von Tanga.

 
 

Dienstag, 13.02.2024

Kochen im Therapiezentrum

Ich verließ den Kindergarten und schaute den Frauen von der Therapiewoche beim Kochen zu. Sie kochen auf offenem Feuer. Dazu legen sie lange Holzscheite ins Feuer und je nachdem, wie heiß es werden soll, schieben sie diese Scheite nach.

 
 
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Mittwoch, 14.02.2024,  Aschermittwoch

Da wir noch einige Zeit auf Thomas warten mussten, gingen wir noch einmal zu den Müttern. Wir wollten sehen, ob sie mit den Schnabeltassen und Babyfläschchen zurechtkommen. Außerdem konnten wir sehen, wie die Decken dabei helfen, die Kinder zu stabilisieren. Zwei Kinder lagen gestützt von Decken da und schliefen sehr entspannt und ruhig. Einige Kinder hatten die Schnabeltassen in der Hand, zwar ohne Deckel, aber durch die Griffe konnten sie die Tasse gut halten. Im Raum hängt eine große Schaukel aus einer Plane. Hier lag ein Kind drin und wurde von seiner Mutter sanft geschaukelt. Es herrschte eine friedliche, entspannte und zufriedene Stimmung. Ich glaube, es haben sich alle wohl gefühlt.

 
Wie schon gesagt, ist das meine erste Reise nach Hale und so hatte ich natürlich viele Fragen. Während ich das schreibe. bemerke ich, dass noch so viele Fragen offen sind.

Aus dem Erlebnisbericht 2024
Außenstation Mbambara St. Wendelin
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