Kindergarten Don Bosco

Kindergarten Don Boscozoom

Alpenblickstraße 14
79737 Herrischried


Tel. 07764 / 264
Email

Kindergartenleitung: Priska Gerspach
Geschäftsführer: Thomas Sütterlin, Verrechnungsstelle Schopfheim
Träger des Kindergartens: Kath. Pfarrgemeinde St. Zeno Westlicher Hotzenwald, Herrischried
 

Qualifizierung:

Quintessenz-Qualifizierung 2017


Öffnungszeiten:

  • Montag – Freitag: 07:15 - 13:15 Uhr


„Kinder sind Gäste,
die nach dem Weg fragen.
Es gilt den Gästen
einen guten Ort anzubieten
und ihnen, solange Sicherheit
und liebevollen Halt zu geben,
bis sie ihren Weg selber gehen.“
I. Precop/Ch. Schweizer


Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Kind, das wir in seiner Ganzheit annehmen, individuell fördern und begleiten.

Der Kindergarten Don Bosco verfügt über einen Kindergartenbus, der die Kinder aus den verschiedenen Ortsteilen von Herrischried morgens abholt, zum Kindergarten fährt, sowie mittags wieder nach Hause bringt.

Das pädagogische Team des Kindergartens Don Bosco setzt sich zusammen aus sieben Fachfrauen mit staatlicher Anerkennung. Zusätzlich wird Sprachförderung und SBS (Singen-Bewegen-Sprechen) in der Einrichtung angeboten.


Drei Gruppen:

In der Regenbogengruppe freuen sich Priska Gerspach (Leitung), Annika Hambüchen und Kathrin Lau auf die Kinder von 3 bis 6 Jahren.

In der Sternengruppe werden die Kinder von 3 bis 6 Jahren liebevoll von Annerose Klausmann betreut in einer Kleingruppe.

In der Sonnengruppe, unserer neu gebauten Kinderkrippe, kümmern sich unsere qualifizierten Fachkräfte Nicole Jon, Ulrike Trautwein und Priska Gerspach um die Kleinsten im Alter von 1 bis 3 Jahren. Diese Gruppe wurde erst im Dezember 2013 fertiggestellt und verfügt über einen sehr hohen modernen Standard. Die Einrichtung und das Gebäude sind qualitativ sehr hochwertig, sodass eine auf das Kind abgestimmte Pädagogik erfolgreich umgesetzt werden kann.    


Räumlichkeiten:

Der Kindergarten Don Bosco verfügt neben den drei Gruppenräumen und ihren Intensivräumen, über eine sehr geräumigen Turnhalle und ein sehr großes Außenspielgelände mit Spielburg, Sandkasten, Schaukeln, Wippe… und einem geteerten Platz zum Rollerfahren. Hier können sich die Kinder nach Herzenslust austoben.


Über unsere pädagogische Arbeit

Grundeinstellung zum Kind / Bild vom Kind

Die Erzieherinnen des Kindergartens Don Bosco sehen das Kind als individuelle, eigenständige  Persönlichkeit. Jedes Kind ist einzigartig – in seinem Aussehen, seiner Art zu Lachen, seiner Art und Weise mit sich selbst, anderen Menschen und Dingen umzugehen. Einzigartig aber auch in seinen Bildungsprozessen. Durch den Austausch mit der belebten und unbelebten Umwelt bildet es individuelle Strukturen und wird so zu einem unverwechselbaren Subjekt. Das Kind benötigt für seine Entwicklung Anleitung und Unterstützung. Dem Lerneifer und der Wissbegierde des Kindes wird begegnet und es wird in allen Lernbereichen unterstützt.

Lernen / Spielen

Das Kind lernt und entwickelt sich durch Erfahrungen, die durch Lernprozesse in Gang gesetzt werden. Es ist ein Individuum, das sich aktiv und selbstgesteuert die Umwelt aneignet. Jeder neue Lernvorgang verändert das Gehirn, verändert nach und nach die kognitive Struktur des Kindes, die den Bildungsverlauf maßgeblich beeinflusst.

Lernen und Spielen ist für das Kind ein und dasselbe. Kinder lernen ständig, in dem sie sich mit den Dingen ihrer Umwelt und mit anderen Menschen auseinandersetzen. Sie erforschen, begreifen und erobern ihre Welt und lernen aus Erfahrungen, die sie machen. Kinder lernen mit hoher Geschwindigkeit, mit allen Sinnen und das ganz nebenbei. Vor allem das Nachahmen bzw. das Lernen am Modell ist von besonderer Bedeutung. In der altersgemischten Gruppe wird dies sehr deutlich: Kinder lernen miteinander und voneinander. Spielen, Lernen und Entwicklung sind untrennbar miteinander verbunden.

Bildung / Erziehung

Im Mittelpunkt von Bildung und Erziehung steht das Kind.

Bildung ist der umfassende und lebenslange Prozess der Entwicklung und Entfaltung all der Fähigkeiten, die für ein selbständiges, eigenverantwortliches und erfülltes Leben nötig sind, d.h. das Kind ist selbst aktiv, nimmt die Welt und ihre Zusammenhänge wahr, erforscht sie und eignet sie sich an.

Bildung dauert das ganze Leben lang. Durch eigene Handlungen und Erfahrungen erschaffen sich Kinder ihr Wissen über die Welt und sich selbst.

Verlässliche Beziehungen und Bindungen zu Erwachsenen sind Grundvoraussetzung für die kindliche Bildung. Bildung ohne Bindung ist nicht möglich!

Erziehung wirkt als Unterstützung und Begleitung, Anregung und Herausforderung der Bildungsprozesse durch pädagogische Fachkräfte und Eltern.


Die Ziele die sich daraus für die Einrichtung ergeben, sind folgende:

Geborgenheit und Lernen

Lernen im Kleinkindalter erfordert eine sichere und liebevoll gestaltete Umgebung. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich sicher und geborgen zu fühlen. Die Erzieherin gestaltet den Raum für das Kind ansprechend und pädagogisch sinnvoll. Eine liebevolle Zuwendung zum Kind ist Grundvoraussetzung.

Eigenverantwortung / Selbständigkeit / Partizipation

Das Kind hat die Gelegenheit, sich als Individuum zu entwickeln und möglichst viele Entscheidungen eigenverantwortlich und selbständig zu treffen. Gerade im Freispiel gibt es unzählige Möglichkeiten, sich für Spiel und Lernsituationen, entsprechend den eigenen Bedürfnissen, Wünschen, Interessen und Fähigkeiten, zu entscheiden. Die Erzieherin ist Begleiter, Unterstützer und Herausforderer kindlicher Bildungsprozesse.  Eigenverantwortung, Selbständigkeit und die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins sind dabei wichtige Erziehungsziele.

Soziale Kompetenz

Das Kind wird bestärkt, in soziale Interaktion zu treten, d.h. Kontakte zu knüpfen, Freundschaften einzugehen und Konflikte selbständig zu lösen. Dadurch erlangt es   soziale Kompetenzen (siehe auch § 22 KJHG). Das Kind lebt und lernt im Kindergarten in einer Gruppe. Autonomie und Selbstbewusstsein entwickeln sich immer im Rahmen des sozialen Miteinanders. Die Grenze selbständigen, individuellen Verhaltens ist immer die soziale Verträglichkeit.

Mit den Stärken arbeiten und Schwächen erkennen

Entsprechend seiner Stärken wird das Kind gefördert und es erhält die Chance, mögliche Defizite auszugleichen. Durch gezielte Beobachtung kann der Erzieher Stärken und Schwächen des einzelnen Kindes erkennen. Seine Aufgabe ist es: “Stärken zu stärken und Schwächen zu schwächen“.  Erst auf der Grundlage von positiven Erfahrungen und Erfolgserlebnissen kann Lernen in Freude stattfinden und  mögliche Schwächen kompensiert werden.
 

Religiöse Erziehung

In der Einrichtung ist ein wichtiges Bildungsziel die religiöse Erziehung der Kinder. Dabei wird zwischen "religiös" und "kirchlich " unterschieden. Grundlage ist das christliche Menschenbild.

Religiöse Erfahrungen fangen nicht irgendwann einmal an, sie beginnen bereits mit der Geburt und umfassen das ganze Leben. Von Geburt an muss das Kind durch zärtliche Gesten, durch Worte und durch das Verhalten der engsten Bezugspersonen spüren, dass es - so wie es ist - bejaht wird. Dadurch gewinnt das Kind sein Urvertrauen. Das Kind braucht dieses Urvertrauen, um im Leben Probleme und Krisen durchstehen zu können. Deshalb sind verlässliche Bindungen die Voraussetzung für spätere Beziehungen zu anderen Menschen und zu Gott.

Die Einrichtung "Don Bosco" legt großen Wert darauf, dass Kinder hier Gemeinschaft erfahren, dabei fließt die Glaubensvermittlung und Werterziehung in die alltägliche Arbeit mit ein. Dies geschieht in der Einrichtung nicht durch kirchliche Vereinnahmung, sondern durch das gemeinsame Bearbeiten all dessen, was Kinder über Religion und Glauben zu Gott wissen möchten.


Haben wir Sie neugierig gemacht? Möchten Sie mehr über unsere pädagogische Arbeit erfahren? Dann freuen wir uns auf einen Besuch oder ein persönliches Gespräch!



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